Dimanche 7 février 2010 7 07 /02 /2010 18:54
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"Nein, an eine nennenswerte pädagogische Funktion der Literatur habe ich nie ernsthaft gedacht, wohl aber an die Notwendigkeit des Engagements, das soll heißen: Obwohl die Schriftsteller nichts ändern können, sollten sie Änderungen anstreben- um der Qualität ihrer Arbeiten willen." Marcel Reich-Ranicki
(deutscher Literaturkritiker)
Par Cornelia Michelis - Publié dans : zum Nachdenken
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Jeudi 24 décembre 2009 4 24 /12 /2009 14:54

kugel1-1-.gifUnd wieder einmal ist es soweit! Ein Jahr geht zu Ende, die Feiertage sollten der Augenblick sein, wo wir Zeit zur Besinnung haben, zwischen Weihnachtsgans und Stollen...aber in den meisten Fällen gehen gerade diese Ferientage im Stress und Lärm der Vorbereitungen -und Katerstimmung- unter!  Erinnern Sie sich noch an diese herrlich kitschigen, aber doch so vielsagenden Schneekugeln aus unserer Kinderzeit? Es gibt sie in allen Formen, zu allen Gelegenheiten und wenn man sie schüttelt, fällt unter dem Plexiglas plötzlich Schnee. Man mag sie für lächerlich halten, eins aber ist sicher, die Magie des Schnees und der Reiz einer winterlichen Landschaft sind in diesen Kugeln einzigartig zusammengefasst. Es ist wie mit den Seifenblasen, man kann der Versuchung nicht widerstehen, diesen Schritt zurück ins Kindesalter zu wagen. Also lassen Sie es schneien, wenn auch nur in ihrem Kopf und rutschen Sie gut ins Neue Jahr!!!       
Par Cornelia Michelis
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Mercredi 11 novembre 2009 3 11 /11 /2009 16:10

Wissen Sie noch, wo Sie am 9. November 1989 waren? Für mich war es das Jahr, das mit dem Tod von Thomas Bernhard ganz schlecht begonnen hatte -eigentlich hätte ich ihn gerne einmal getroffen, diesen ewigen "Menschenfeind", dessen sympathisches Lächeln mich so faszinierte und der so charmant unter südlicher Sonne bei einem Glas Weißwein auf die Fragen von Journalistinnen zu antworten wusste- und das also mit einem Ereignis endete, welches niemand so richtig erwartet hatte und an das man nicht wirklich glauben wollte: man gewöhnt sich 'halt an alles, auch an dieses zweigeteilte Land...Meine ersten Erinnerungen gehen in Kinderzeit zurück, in der wir kleinen Westdeutschen es gewohnt waren, dass unsere Eltern manchmal von "drüben" sprachen, wenn es um die DDR ging: persönlich hatten wir keine Verwandten dort. Regelmäßig wurden Klassenfahrten an die Zonengrenze organisiert, wo wir 12jährigen in der Nähe von Coburg aus dem Bus stiegen und  Rostbratwürtse kauend aus respektvoller Entfernung die Wachttürme "auf der anderen Seite" begutachteten. Natürlich war die Klassenreise für uns damals wichtiger als eine tiefgehende Reflexion über das geteilte Deutschland...Leider war diese schreckliche Grenze für viele Deutsche eine historische Realität geworden, wir freuten uns natürlich über jeden kleinen Schritt nach vorn -deshalb auch unsere Begeisterung für Willy Brandts Ostpolitik- aber die Möglichkeit einer Änderung rückte immer weiter aus unserem Blickfeld. Sie können sich unsere  -wie soll man es nennen "Überraschung" "Emotionen" "Verblüfftheit"- ja eigentlich das alles und noch viel mehr vorstellen, als wir die Öffnung der Mauer am Bildschirm (damals lebte ich schon seit fünf Jahren in Frankreich) miterlebten. Wir konnten es fast nicht glauben....und was bleibt davon 20 Jahre später?
Vieles hat sich geändert, nach der Euphorie kamen Jahre der Missverständnisse, der zaghaften Annäherung zweier Welten, die sich nicht kannten, plötzlich erkannten und sicher in vielen Bereichen verkannten, Momente des Zweifelns, des Verzweifelns, die "Ostalgie" (wahrscheinlich war ja auch wirklich nicht alles zum Wegwerfen), aber eines bleibt unantastbar: die Zerstörung einer Mauer, die nicht nur Menschen von anderen trennte, aber auch eines der größten Symbole für die Unterdrückung der Freiheit in der Geschichte der Menschheit darstellte: Freiheit, dorthin zu gehen, wohin man will, zu sagen und zu tun, wozu man Lust hat - und vor allem, selbst wenn man es nicht tut, die MÖGLICHKEIT zu haben..... "Wenn es Wirklichkeitssinn gibt, dann muss es auch Möglichkeitssinn geben" heißt es im vierten Kapitel von Musils "Mann ohne Eigenschaften" - seit 20 Jahren ist für die ehemals ostdeutsche Bevölkerung aus der Utopie der Freiheit Wirklichkeit geworden. 
Par Cornelia Michelis
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Mercredi 11 novembre 2009 3 11 /11 /2009 15:23



SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN

 

                                                            von Yoann Leroy, HK Lycée Watteau 

 

Das Schloss Neuschwanstein ist ein Schloss im Allgäu (südlicher Teil des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben und südostliche Baden-Württemberg); es befindet sich in der Gegend der Gemeinde Schwangau, nahe bei der Stadt Füssen. Dieses Schloss, das Ludwig II. (1845-1886), König von Bayern von 1864 bis 1886, auf einem zeklüfteten Felsen errichten ließ, sollte im richtigen Baustil der alten deutschen Burgen erstehen. Die Architektur und die Inenausstattung des Schlosses zeigen den romantischen Historismus des XIX. Jahrhunderts auf seinem Höhepunkt. Ludwig II. ließ sich allerdings nicht nur vom deutschen Mittelalter, sondern auch von der maurischen Welt Spaniens sowie von der Sagenwelt Richard Wagners inspirieren, wofür ihm Eduard Riedel und Christian Jank die Entwürfe lieferten.

In den Grundstein wurden am 05. September 1869 in der Tradition Ludwigs I. der Bauplan, Porträts des Bauherrn und Geldmünzen aus seiner Regierungszeit eingelegt. Beim Bau bediente man sich der modernsten Mittel, bei der Technik ebenso wie bei den Materialien. Der übermässige Ehrgeiz dieses Projektes verschlang den ganzen Schatz von Ludwig II. Richtfest war am 29. Januar 1880. Die technische und künstleriche Ausstattung war erst Mitte 1884 bis auf Einzelheiten abgeschlossen. Der König hatte seine neue Burg bis zuletzt nur als Baustelle gesehen; die Kemenate und der Viereckturm wurden erst 1892 (6 Jahre nach dem Königs Tod) in vereinfachter Form fertiggestellt. Bis zum Tod des Königs war nur der fünfstöckige Palast vollendet. Im Thronsaal fehlt noch – geradezu symbolisch - der Thron. Die figürliche Ausmalung bezieht sich auf die Themenwelt der Wagnerschen Opern, ist jedoch nach der Sage, nicht nach den Operntexten gestaltet.

 

 

Das Schloss Neuschwanstein gehört zu den bedeutendsten Touristenzielen Deutschlands und gilt weltweit als Sinnbild für die Zeit der Romantik. Es lockt pro Jahr ungefähr 1,3 Millionen Gäste an. Es war Vorbild für die Schlösser in den Disneyland-Themenparks und Drehort für einige Filme (z.B. Jeanne d’Arc von Luc Besson). Das Schloss Neuschwanstein wird daher als „Märchenschloss“ bezeichnet. Ausserdem liegt das Schloss Hohenschwangau in der Nähe vom Neuschwanstein. Sechs Wochen nach dem Tod von Ludwig II. von Bayern wurde das Schloss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute noch kann man natürlich den Schlossort, unter anderem mit der Marienbrücke oder die Gärten in der Umgebung vom Schloss, besichtigen.

 

 

Par Cornelia Michelis - Publié dans : Schülerbeiträge
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Mardi 10 novembre 2009 2 10 /11 /2009 14:58

von Yoann Leroy, HK, Lycée Watteau



conradschuhmann-copie-1.jpgDieses Foto ist welweit bekannt. Das ist das Hauptwerk des Fotografen Peter Leibing. Das Bild wurde am 15. August 1961-also zwei Tage nach dem Bau der Berliner Mauer, in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 aufgenommen, die Mauer,die Ostberlin (Deutsche Demokratische Republik) von Westberlin (Bundesrepublik Deutschland) trennte; ein paar Augenblicke später schoss Leibing das Foto, das durch die Weltpresse ging (zuallererst wurde die Fotografie in der deutschen Tagesboulevardzeitung „Bild“ veröffentlicht).

Der neunzehnjährige DDR-Grenzsoldat (Unteroffizier), der über den Stacheldraht in den Westen springt, heisst Hans Conrad Schumann. An jenem Tag bewachte Schumann die Berliner Mauer an der Bernauer Strasse, Ecke Ruppiner Strasse ; an diesem Platz gab es aber noch keine Mauer : die Grenzabsperreinrichtung bestand da aus kleinen Stacheldrahtrollen. In der Tat, als unerwartet die Westberliner Polizei, die Presse mit ihren Kameras erschienen, fing ein Nervenkrieg an, auf den Conrad Schumann und seinesgleichen nicht vorbereitet waren. Der Unteroffizier war durch die „Komm-rüber!“-Rufe der Westberliner erschöpft. Leibing fotographierte Schumann im Moment des Sprunges : er wusste, dass etwas Seltsames und Seltenes geschehen wird, deswegen nahm er im Voraus seine „Exacta-Kamera“ mit ihrem 200-mm-Objektiv und drückte im richtigen Moment auf den Auslöser, als sich Schumann über dem Stacheldraht befand.

Der Unteroffizier zweifelte natürlich wirklich an dem Mauerbau, nebenbei war seine Geste (als Fahnenflucht betrachtet) halbsbrecherisch, denn seine Kollegen konnten ihn erschiessen, als er über dem Zaun sprang. Im Sprung streifte er den Schulterriemen seiner Maschinenpistole ab, um sie fallenzulassen, das könnte ein Symbol sein, sich von der Bürde der schweren Verantwortlichkeit zu befreien. 

Diese Fotografie wurde zu einem der bekanntesten Bilder des Kalten Krieges. Nach dem Mauerfall gab Conrad zu : „Erst seit dem 9. November 1989 fühlte ich mich wirklich frei.“ Dreiunddreissig Jahre später, im Jahre 1998, beging Hans Conrad Schumann Selbstmord, er erhängte sich in einem Schuppen in der Nähe seines Gartens, dieser „Held, der keiner sein wollte“.

Par Cornelia Michelis
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Lundi 9 novembre 2009 1 09 /11 /2009 00:00

von Fabien Artois, HK, Lycée Watteau


Wenn die Symbol sich umkehren : « Snackpoint Charlie ».

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                   McDonald’s ist das Wahrzeichen des Kapitalismus und der Vereinigten Staaten wie die Berliner Mauer das Symbol des Kommunismus für Russland war.

Der « Checkpoint Charlie » war ein Ort, wo die Fremden nach Ost-Berlin von 1961 bis 1989 kamen. Er lag in der  Friedrichstrasse an der Grenze zwischen dem Viertel Mitte ( im Sowjetsektor ) zum Viertel Kreuzberg ( im amerikanischen Sektor ).

Dieser höchst bedeutungsschwere Ort des Kalten Kriegs wurde ein amerikanisches Fast-Food im Laufe des Jahres 2010. Am Dienstag, den 29 Dezember 2009 hat das Unternehmen McDonald’s einen Antrag auf Baugenehmigung eingereicht.

Christiane Wörle, eine Wortführerin der Gruppe in Deutschland, präzisiert, dass das Gebäude  sich gegenüber von dem Mauer Museum mit 600 Quadrametern und 120 Sitzen befindet. Diese Installation würde den « Snackpoint Charlie » ersetzen : ein Ort, wo ein Verkäufer von Kebab, ein chinesisches Restaurant und eine Pizzeria lagen.

Der historische Ort war schon modernisiert worden, um mehr Touristen anzulocken, aber wir wohnen der Umkehung des Symbols bei. McDonald’s, der Vertreter der Globalisierung, richtet sich in Orten der geschlossen Welt des Kommunismus ein. Es bedeutet das Ende einer Welt, die durch Überwachung und Einschränkung regiert wurde.

Wer hätte das 1961 geglaubt ?

                                                         

 

Par Cornelia Michelis
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Lundi 9 novembre 2009 1 09 /11 /2009 00:00
von Camille Dubus, HK lycée Watteau Valenciennes

 M

Friedrich Christian Anton Lang ist in Wien 1890 geboren. Er kommt aus einer bürgerlichen Familie. Er ist begeistert von Kunst, fantastischen und Kriminalgeschichten. Er studiert die Baukunst, um seinen Vater zu zufriedenzustellen. Trotzdem zieht er die Kunst vor und entscheidet sich, die Welt zu entdecken. Er reist im Orient, in Europa und in Afrika. Er entdeckt das Kino in Belgien und geht nach Paris. Er illustriert Märchen und zeichnet  Karikaturen, aber er verdient wenig Geld und muss zurückkehren, wenn der Erste Weltkrieg beginnt. Er muss in der österreischischen Armee kämpfen und während dem Konflikt wird er verletzt. Nach dem Krieg wird er ausgezeichnet.

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Am Anfang schreibt nur Drehbücher ( Z.B: Die Hochzeit im Excentric-Club, Hilde Warren und der Tod ). Von 1919 arbeitet er für Decla (Deutsche Eclair), er schreibt auch Szenarios für diese « Firma» (Die Frau mit den Orchideen, Die Pest in Florenz). In diesem Jahr dreht er seine ersten Filme: Halbblut, Der Herr der Liebe, Die Spinnen, Der goldene See, Harakiri). Diese sind Stummfilme in Schwarzweiß. Mit “Die Spinnen” hat er viel Erfolg. Er findet  seine Einfälle in der Weimarer Republik für “Dr Mabuse der Spieler”, in den deutschen Legenden für “Die Nibelungen”. 1926 dreht er Metropolis: dieses Werk ist wirklich überraschend dank der Spezialeffekte, einer “Vorsehung” von der Trennung zwischen den Gesellschaftsklassen. Dann folgen

     - Spione (1928)

  • Die Frau im Mond (1929)
  • M (1931), Das ist kein Stummfilm. Also verwendet er Musik und Lärm, um Spannung zu schaffen.In diesem Werk, stellt Fritz Lang die Frage nach Gut und Böse, nach der Rechtsprechung. Es war sein Lieblingsfilm.
  • In Das Testament des Dr Mabuse, denunziert er den Aufstieg des Nazismus. Es gibt nämlich Referenzen in Mabuses Reden.

1933 muss er nach Frankreich wegen des Nazismus emigrieren. Er dreht “Liliom” mit Erich Pommer (1934) und flieht in die USA. In Amerika nimmt er auf viele Filme (Z.B:Gefährliche Begegnung, Gehetzt, lebensgier, Straße der Versuchung....)

In diesen Filme finden wir wiederkehrende Themen: die Rache, der Wille zur Macht, die Triebe....

 

In den 50er Jahren kommt er zurück nach Deutschland und dreht seine letzten Filme ( Der Tiger von Eschnapur, Das indische Grabmal, Die tausend Augen des Dr Mabuse). Er ist 1976 gestorben. Sein Werk wird immer noch geschätzt und Metropolis gehört zum UNESCO-Welterbe.

 

Par Cornelia Michelis
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Lundi 9 novembre 2009 1 09 /11 /2009 00:00
von Marion Indo, HK Lycée Watteau Valenciennes 

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Es war einmal ...

Hätten Sie keine Lust, das Alltagsleben während eines Augenblick zu verlassen und mit mir in die Welt der deutschen Sagen zu gehen ? Es war einmal eine deutsche Stadt, die Hameln hieß. Die Menschen, die da lebten, kannten keine Armut, keine Gewalt und keinen Krieg. Sie hatten alles, um froh zu sein ! Jedoch sind seltsame Ereignisse den Einwohnern passiert. Eines Nachts wurde die Stadt von vielen Ratten geplagt. Das war eine wirkliche Plage ! Die Einwohner wurden nämlich von Panik ergriffen. Deshalb hat der Bürgermeister entschlossen, die Menschen zu versammeln, um zu versuchen, eine Lösung zusammen zu finden. Sie haben so entschieden, Katzen loszulassen und den Ratten Fallen zu stellen ... Aber ohne Erfolg, weil die Ratten nicht starben ! Es gab immer mehr Ratten ! Eines schönen Tages ist ein düner Mann, der grüne Klamotten trug, in dem Dorf angekommen. Er wollte mit dem Bürgermeister sprechen. Der Bürgermeister hat ihn erst gemustert, weil der Mann etwas komisches hatte. Aber wenn er bekannt gab, dass nur dank ihm die Einwohner mit den Ratten fertig werden könnten, blieb der Bürgermeister sprachlos und ohne zu zögern, hat er dem unbekannten Mann vertraut. Es gab dennoch nur eine Bedingung. Für seinen Gefallen, bat der Mann den Bürgermeister um tausend Goldmünzen. Der Bürgermeister war total einverstanden : für eine solche Handlung verdiente der Mann immerhin so viel Geld ! Auf dem Platz von dem Dorf hat der Mann seine Flöte genommen und angefangen, Musik zu spielen. Die Musik hatte etwas Seltsames, Betörendes und Trauriges. Es gelang ihm, alle die Ratten anzulocken und die verfluchten Tiere folgten ihm. Er ging dann zum Fluss und die Ratten sind alle ertrunken und haben so die Einwohner zufriedengelassen ! Der geheimnisvolle Mann ist ins Rathaus zurückgekommen, um sein Geld zu bekommen. Aber zu seinem großen Erstaunen hat der Bürgermeister abgelehnt, ihm das Geld zu geben und hat den Mann beleidigt : « Sie haben nur ein kleines Musikstück gespielt, das ist nicht viel ! ». Der Mann hat nicht seine Geduld verloren und ist nicht wütend geworden. Ohne den Burgmeister zu beschimpfen, hat er ihn verlassen. Er war auf der StraBe. Und er nahm noch einmal seine magische Flöte und begann, eine überglückliche Musik zu spielen. Das war so schön, so herrlich ! Alle die Kinder lächelten und lachten und waren außer sich vor Freude. Dem Mann folgend, verließen sie ihre Eltern, ihre Häuser und ihr Dorf. Der Bürgermeister wurde ganz beunuhigt und die Einwohner waren entsetzt, weil sie nicht ihre Kinder zurückhalten konnten ! Seit dieser Zeit hat niemand die armen Kinder wiedergesehen ... Einige Menschen erzählen noch, dass sie alle gestorben sind oder denken, dass vielleicht ein Kind überlebt hat. Hat die Geschichte eine moralische Lehre ? Vielleicht denunziert sie die geizigen Menschen, die nicht ihre Versprechen halten wollen. Oder sie zeigt, dass wir immer auf unseren Verstand hören müssen, anstatt unseren Sinnen zu gehorschen. Oder sie gibt den Kindern verstehen, dass sie nicht einem unbekannten Mensch folgen müssen ... Warum nicht ?

 

 

 

 

 

Par Cornelia Michelis
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Dimanche 8 novembre 2009 7 08 /11 /2009 17:45
von Marion Indo, HK Lycée Watteau

 

Ein Blick auf die Vergangenheit

 

Am 9. November feierten die Deutschen den zwanzigsten Geburtstag des Mauerfalles. Vor sechzig Jahren ist Deutschland geteiltt worden. Die Ossis wussten nicht wirklich, wie das Leben auf der anderen Seite der Mauer war. Das war das gleiche für die Wessis. Nach dem Mauerfall sind viele Filme über diesen Teil der deutschen Geschichte gedreht worden. Zum Beispiel zeigt der Film Das Leben der Anderen das Alltagsleben der Menschen in der Deutschen Demokratischen Republik fünf Jahre vor dem Mauerfall.
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Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, der Georg Dreymann heißt. Dieser Mann schreibt Theaterstücke. Er ist nicht besonders gegen die Sozialistische Einheits Partei Deutschlands, die an der Macht seit 1949 ist. Er hat nicht vor, eine politische Rolle zu spielen. Er ist nur ein Autor und das Theater ist seine Leidenschaft. Er lebt mit Christa-Maria Sieland, die in seinen Theaterstücken spielt. Sie sind glücklich zusammen.
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Aber das wäre gerade zu schön, wenn es kein Problem gäbe. Georg hat einen Freund, der nicht wirklich einverstanden mit dem System ist. Und vor allem will ein Chef des Regimes Christa-Maria für sich allein haben. Christa-Maria schläft schon widerwillig mit dem Chef, um Georg zu schützen, weil es keine Gerechtigkeit gibt : so kann der Chef beschlieBen, Georg zu verhaften, ohne einen Grund anzugeben. Dieser Chef versucht, etwas gegen Georg zu finden, um ihm vorzuwerfen, ein Gegner des Regimes zu sein. Georg wird so zu Gefängnis verurteilt. Deshalb wird ein Mann der Staatssicherheit beauftragt, ihn zu überwachen.

Dieser Mann heißt Gerd Wiesler und spielt die Hauptrolle in dem Film. Er mischt sich in das Privatleben des Liebespaars ein. Er arbeitet im Dunkeln, weil das Paar nicht wissen darf, dass es abgehört wird. Gerd sieht am Anfang wie ein wirkliches und perfektes Produckt des System aus. Er macht, was er machen soll. Er fragt nicht, ob die Politik der Partei richtig ist. Aber jeden Tag lebt er neben dem Ehepaar. Er wird immer humaner. Er wählt, dem Ehepaar zu helfen, weil Georg sich gegen das Regime rebellieren will, wenn er entdeckt, dass Christa-Maria unter dem Druck des Chefs leidet. Das Ende ist tragisch. Die rote Farbe auf dem Plakat des Filmes errinert an den Kommunismus, aber auch an das Blut.

Ich finde, dass dieser Film sehr schön ist. Der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck betont genau die Politik in der DDR. Der Zuschauer sieht die Absurdität eines System, das sich normalerweise als das beste Bild des Respekts der Demokratie und der Gleichheit sehen möchte. Aber in diesem System der Macht sind die Menschen nicht gleich. Die Menschen, die an der Macht sind, haben eine bessere Lebensqualität und dürfen die anderen einschüchtern und die Wahrheit verstecken, um ihre Interessen zu befriedigen. Aber dieser Film zeigt auch, wie ein Mann sich verändern kann. Gerd Wiesler spielt keine wichtige Rolle für die Partei : er ist nur ein Kürzel, eine Nummer. Seine Existenz hat keinen Sinn : er hat keine Familie und ist immer allein. Er lernt dennoch, neben dem Paar zu leben. Auf seinem kleinen Platz findet er den Mut und schafft es, sich gegen ein erdrückendes System zu stellen, obwohl er seine Arbeit und seine Ehre für diese Handlung verliert. Er tut Gutes und bleibt bescheiden im Schatten. Dieser Film über die Macht, den Totalitarismus aber auch über das Leben, die Liebe und den Opfergeist für schönere Werte ist wirklich sehenswert.

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Par Cornelia Michelis
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Dimanche 8 novembre 2009 7 08 /11 /2009 16:31
Die PiratenPartei

von Fabien Artois, HK Lycée Watteau

Die « Piraten ».

 

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Die PiratenPartei ist eine deutsche Kleinpartei. Sie wurde im September 2006 von Andreas Popp begründet. Die « Piraten » sind eine neue Bewegung und sie sind noch eine Minderheit auf der politischen Szene. Aber, diese kleine Partei gewinnt an Bedeutung seit diesem Jahr. Wir können viele PiratenParteien in der Welt seit 2006 finden. Sie sind in Schweden, in Frankreich, und in 31 anderen Ländern. Die verschiedenen PiratenParteien arbeiten dank Internet mit einer internationalen Organisation zusammen : « PP international » (wie PiratenPartei) leitet, den Vorsitz führen : Samir Allioui und Patrick Mächler.

 

Die PiratenPartei in Deutschland.

 

Die Partei wurde am 10. September 2006 von Anreas Popp begründet. Es repräsentiert 11400 Mitglieder unter der Leitung von Jens Seipenbusch seit Juli 2009. Diese Kleinpartei hat keinen Sitz in dem Bundestag. Die Organisation hat trotzdem 229 117 Stimme vereinigt in den europäische Wahlen 2009, das heißt 0.9 % (unzureichend um einen Sitz zu haben : 5 %).

 

 

Die Piraten präsetieren sich bei den gesetzgebenden oder europäischen Wahlen in Schweden, Frankreich und Deutschland. In diesen Ländern wächst die Zahl des Mitglieder. Es ist der Beweis, dass die Leute sich für die Ideen der Piraten interessieren. Die Demokratie ist die Meinungsfreiheit für alle und der gewissenhafte Bürger soll jeder Meinung berücksichtigen.

 

Wer sind die « Piraten » ? Was wollen sie ?

 

Der Ausdruck « Piraten » nimmt Bezug auf die numerische Piraterie. Viele Leute kopieren une verbreiten Musik oder Film auf den Webseiten von « Emule » oder « Limewire ». Wenn man ein kulturelles Produkt illegal dort ablegt, wird der Künstler nicht bezahlt. Das ist, was man eine Verletzung des Urheberrechts nennt. Die Piraten nehmen noch einmal diesen Name en, der sie des Diebstahls beschuldigt, um zu spotten.

Sie meinen, dass die Kultur unter alles Aspekten frei und kostenlos zugänglich sein soll. Die Piraten fordern nicht die Kriminalität, aber den Freihandel im Gebiet der Kultur. Ihr Motto ist : « Freier Zugang zum Wissen für alle ! ». Der Wille des Staates ist die Piraterie zu verurteilen. Für die PiratenPartei, ist es eine Reduzierung von persönliche Freiheiten. Die Regierungen und die europäische Union schützen die privaten Interessen der Gesellschaft vor dem Herausgeben und verhindern die Kultur für alle.

Die Piraten sind ohnehin schon zu viel mächtig auf Internet. Die Technologien entwickeln sich sehr schnell. Die Politiker können nichts gegen den numerischen Freihandel. Sie erleiden die Wirkung der liberalen weltweiten Ausdehnung. Die PiratenPartei stellen diese Wirkungslosigkeit der Politik fest und wollen den freien Kulturaustausch legalisieren. Die Piraterie wäre dann ein Recht und wir sollen eine realistische Lösung bezüglich des Problemes des Urheberrechtes finden. Wenn die Kultur frei ist, sollen die Autoren andere Einkünfte finden. Die Piraten schlagen eine neue Abgabe für die Internet-Verbindung oder eine Steuer vor.

Die anderen Vorschläge :

 

-         Die Piraten setzen sich für das Geheimis der privaten Daten im Respekt des zivilen Namenrechtes ein. Die Datei « EDVIGE » hat den Streit in Frankreich entfacht (zum Beispiel). Die Nachrichtendienste des Staates sollen mehr überwacht werden.

-         Sie sind gegen die Video Überwachung und die Gefahr von einer Gesellschaft der absoluten “Sicherheit”.

-         Sie sind gegen die elektronische Wahl und das Risiko des Betruges.

-         Sie wollen auch das Patent reformieren um den freien Wettbewerb einzurichten.

 

Sie wollen Freiheit und Transparenz.

 

 

Warum über die Piraten sprechen ?

 

            Es ist eine neue Generation, die dafür kämpft, die alten “Zäune » einzureißen. Wir gedenken der 20 Jahre des Falls der Berliner. Es ist nicht der selbe Zaun. Die Epochen sind nicht vergleichbar. Heute ist die Mauer für die Piraten eine virtuelle. Sie wollen mehr Freiheit aber dieses Wort hat einen anderen Sinn.

1989 kämpfte der Osten, um die wirkliche Freiheit zu erhalten.

2009 setzen die Piraten sich für die numerische Freiheit ein.




           

            In Deutschland : Die Zahl der Mitglieder der PiratenPartei ist von 1000 bis 11400 seit  Juli 2009 angestiegen. Im Juli 2009 hat der Abgeordneter Jörg Tauss (SPD) seine Partei verlassen, um sich der PiratenPartei anzuschließen.

 

            Schon 2002 hat die Heavy-Metal Gruppe « System Of A Down » ihr Album « Steal this album ! » herausgebracht. Sie veranlassen die Leute dazu ihre Musik illegal zu erwerben. Es waren vielleicht die Anfänge der Piraten.

 

 

            Die PiratenPartei ist noch eine Minderheit, aber werden wir sie bezüglich des Streits über « Google Books » hören können. Der Website Google wollte alle Bücher digitalisieren. Es ist eine Gefahr für manche Autoren. Es ist ein Fortschritt in Richtung auf mehr Freiheit für andere. Die Diskussion ist eröffnet.       

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Par Cornelia Michelis
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Schülerbeiträge

 

                           

 

 












Viel Glück für 2009 und darüberhinaus..........lassen Sie es sich gut gehen und nehmen Sie sich Zeit für das Wesentliche - aber nehmen Sie sich vor allem nicht zu ernst! Na, das klingt fast wie eine Neujahrsansprache! Ein guter Vorsatz, den alle Lehrer ab dem ersten Januar beherzigen sollten: "Lasset eure Schüler zu Wort kommen!" Und das tun wir auch gleich mit der neuen Rubrik "Schülerbeiträge", in der die lieben Kleinen über Dinge schreiben können, die sie an der deutschen Sprache und Kultur besonders mögen oder die ihnen aufgefallen sind. Viel Spaß bei der Entdeckungsreise!

 





  Hans Holbein der Jüngere

 

Hans Holbein der Jüngere ist ein bekannter deutscher Maler, der 1497 geboren und 1543 gestorben ist. Sein Vater und sein Bruder waren auch Künstler, sein Vater ist Hans Holbein der Ältere ( èSebastian“ (1516) et „Der Jungbrunnen“ (1519) ). In dem Atelier seines Vaters hat er mit seinem Bruder ( Ambrosius Holbein) studiert.

            Er hat viele Porträts, religiöse Gemälde und Gravuren gemacht. Er war ein humanistischer Maler, seine Arbeit zeigt seine Lust,der Realität nahe zu sein.

            Im Jahr 1526 ist er nach London entflohen, weil es die Kirchenreform in Deutschland gab (Die Kirchenreform ist eine Periode wo Martin Luther gegen das System des Christentums und die Leichtgläubigkeit der Gläubigen war... Es hat einen Bürgerkrieg gegeben, deshalb ist Holbein entflohen.). In dieser Zeit, war er bekannt und 1533 hat er „Jean de Dinteville und Georges de Selve“ gemalt. Heute, ist dieses Gemälde des Malers. 1536 arbeitete er für Henri VIII, er machte die Porträts der königlichen Familie. Es war eine wichtige Arbeit, aber er bekam die Pest und ist 1543 gestorben.

Andere Gemälde:

- « Der Kaufmann Georg Gisze » , 1532

- « Der tote Christus », 1521

 

 “Jean de Dinteville und Georges de Selve am Hof von England”.

 

 Es ist ein Ölgemälde, das 1533 gemalt wird und es misst 207 x 209,5 cm. Die zwei Figuren sind Jean de Dinteville, der französische Botschafter in England und sein Freund Georges de Selve, der Bischof von Lavaur war. Dieses Gemälde war eine technische Meisterleistung, weil es ein Anamorphot gibt. Die Form, die vorne in der Mitte des Gemälde steht, ist ein Schädel... Wir können diesen Schädel sehen, wenn wir auf der linken Seite des Gemäldes sind.

            Die zwei Figuren schauen die Betrachter an….  Hinter ihnen gibt es viele Arbeitsgeräte, die für die Wissenschaft sind ... Die zwei Männer sehen reich und gebildet aus. Der Schädel zeigt, dass die Zeit vergeht und dass die Männer sterblich sind, die zwei Figuren sind vielleicht wichtiger als die anderen aber sie sind auch Menschen, also sterblich...(Pauline Goemaere)
























Das Oktoberfest (Lilian Lekien)

1. Das Prinzip

Das Oktoberfest ist ein Bierfest, das in München stattfindet. Aber es ist nicht nur ein Straßenfest, wohin man zum Trinken kommt. Es ist ein bayrisches Fest, das 16 Tage dauert.
Sicher ist die wichtigste Sache auf diesem Fest das Bier. Es gibt viele Biergärten und Zelte, wo man Bier kaufen kann. Aber auf dem Oktoberfest gibt es auch viele Attraktionen: zum Beispiel das Riesenrad, das eine Höhe von 48 Metern erreicht. Es gibt auch die Krinoline, das traditionelle Rundkarussell. Also ist das Oktoberfest vor allem ein Volksfest.

Man kann bemerken, dass es eine komische Sache mit dem Namen und dem Datum des Festes gibt: das Oktoberfest findet im September statt!


2. Die Geschichte dieses Festes

Das erste Oktoberfest wurde für die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig I. von Bayern und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen 1810 organisiert. Auf diesem ersten Fest gab es auch Pferderennen, aber diese Tradition wurde 1960 abgeschafft und durch viele andere Attraktionen ersetzt. 



 

 

 

Kommentare

Kunst

Anselm Kiefer (geb. 1945) 
Sonnenschiff, 2007

 

Im Oktober  2008 wurde Anselm Kiefer der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen (andere berühmte Preisträger waren z.B. Jürgen Habermas oder Jorge Semprun). Der deutsche Maler und Bildhauer, der u.a. bei Joseph Beuys (1921-1986) in Düsseldorf studierte, gehört wohl zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern der Gegenwart und lebt seit 1993 in den französischen Cevennen. In seinen “Materialbildern” spielt sicher die Farbe eine Rolle, aber wichtiger scheint ihre Bearbeitung mit Feuer sowie die Glas- , Holz- und Pflanzenteile und die Bedeutung des Metalls in seinen Schöpfungen.

 

 Margarete, 1981 (nach dem Gedicht  "Todesfuge" von Paul Celan

In seinem Frühwerk, dass zu starken Kontroversen Anlass gab, reflektierte Kiefer die nationalsozialistische Herrschaft, ein sehr umstrittenes Vorgehen, obwohl er selbst diese Periode als Arbeit über das Problem der persönlichen (Nicht) Erinnerung und nicht als Verherrlichung des Faschismus ansah. Für ihn war die Problematik, einen Zeitraum anzugehen, den man selbst nicht erlebt hat und sich in irgendeiner Weise ein “Gedächtnis” zu schaffen und in gleichem Maße ein Gedächtnis der deutschen Geschichte, die sich nicht nur auf den Nationalsozialismus beschränkt. Aus dieser Zeit stammt auch die Beschäftigung mit den germanischen Mythen (ein anderes “Reizthema”, auch hier blieb eine gewisse Zweideutigkeit lange bestehen), bevor sich Kiefer einer Kunst “nach Auschwitz” (in Anlehnung an Adorno und Paul Celan) zuwandte.

 

 Sulamite, 1990 (nach dem Gedicht "Todesfuge" von Paul Celan)


Diese Periode bot ihm daraufhin eine Überleitung zu Werken, die sich mit dem Judentum und der jüdischen Tradition (u.a. auch der Kabbale) befassten, um im weieteren die ägyptischen und orientalischen Kulturmythen zu beleuchten. In Frankreich fiel Kiefer in den letzten Jahren besonders mit seinen monumentalen “Installationen” auf.    

Persönlich beeindrucken mich Kiefers Serien von Büchern aus Blei, riesige, fast nicht transportable Bände als eine Art von Garanten der Überlieferung (die 2 berühmtesten Kompositionen sind wohl “Zweistromland – Die Hohepriesterin, 1985-1989” und “Bruch der Gefäße, 1990)

 

Zweistromland - Die Hohepriesterin, 1985-1989

 

und seine "Gedächtnisräume", die der Aufbewahrung der Geschichte dienen sollen.

 

Sulamite, 1983        

Neu im Kino


Jetzt neu im Kino - Kate Winslet hat gerade den begehrten Oskar für die Rolle der Hanna in "Der Vorleser" nach dem gleichnamigen weltbekannten Buch von Bernhard Schlink bekommen. Der Roman (1995) erzählt in einem ersten Teil die leidenschaftliche Liebe zwischen einem Schüler und einer reifen Frau, die sich etwa nach der Hälfte des Buches in Luft auflöst. Erst Jahre später findet der junge Mann sie wieder - in einem Gerichtssaal, bei einem Prozess, in dem sie für ihre Schandtaten als Aufseherin in einem Konzentrationslager zur Rechenschaft gezogen wird.
Der Roman ist besonders auf den ersten Seiten eine sehr gelungene Schilderung dieser ungewöhnlichen Liebe zu einer Frau, die seine Mutter sein könnte; Schlink beschreibt die Begegnung und die Beziehung mit viel Einfühlungsvermögen und Feinheit. Leider ist der zweite Teil weitaus konventioneller, auch stilistisch, was jedoch dem Erfolg des Buches keinen Abbruch getan hat (in mehr als dreißig Sprachen übersetzt). Die Vergangenheitsbewältigung und der Hauch der "monströsen Unwissenheit", der "grausamen Liebe" (in jeder Hinsicht) hat sicher zu den hohen Verkaufszahlen des Romans beigetragen. Hier eine Kostprobe:   


Kochrezepte

Berliner Bulette (das Originalrezept), in anderen Teilen Deutschlands auch "Frikadelle" genannt (und nicht mit dem "Hamburger" zu verwechseln, wo man nicht immer genau weiß, was drin ist.....)

500 Gehacktes (das ist fein durchgedrehtes Schweinefleisch) 
2 Schrippen (so nennen die Berliner die Brötchen)
1 große Zwiebel
Salz und Pfeffer
1 Ei
Margarine zum Braten

Die Schrippen werden in Wasser eingeweicht, ausgedrückt, mit dem Fleisch, Ei, Ssalz, Pfeffer und feingeschnittener Zwiebel zu einem Teig vermischt, zu runden etwas abgeflachten Bällen geformt und in heißem Fett auf kleiner Hitze rundum braun und gar gebraten.

Guten Appetit!

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